Die Verarbeitungsprozesse unterscheiden sich erheblich je nach Art der Platte, den verwendeten Materialien, den geforderten Abmessungen, den technischen Vorgaben der Auftraggeber und der Art der verwendeten Klebstoffe.
Dennoch lassen sich die wichtigsten Produktionsphasen in einer Reihe grundlegender Schritte zusammenfassen.
Die Fichtenholzplatten, die als Kernplatten für die Tischlerplatten bestimmt sind, werden ausgewählt, gesägt und mit Leistenschneidemaschine bearbeitet, um die Leimholzplatte zu erhalten, die anschließend auf Maß zugeschnitten wird.
Anschließend werden die Kernplatten in den Lagern gelagert, um sich zu beruhigen und zu stabilisieren – ein wesentlicher Schritt vor den nachfolgenden Verarbeitungsphasen.
An den Pressanlagen werden die Leistenkernen mit Furnierblättern belegt und nach einer Ruhephase mit Edelholzfurnieren, HDF oder Hochdrucklaminaten (HPL) beschichtet.
Je nach Verarbeitungsart werden die Platten heiß oder kalt gepresst.
In den Abteilungen für Auswahl und Verbindung werden die Holzfurniere ausgewählt, besäumt, endschnitten und manuell oder mit automatischen Maschinen verbunden.
Vor dem Pressen werden sie geprüft und nach Qualität sortiert, um anschließend an die Presslinien weitergeleitet zu werden, wo sie auf Tischlerplatten, Mehrschichtplatten, MDF-Platten oder Spanplatten aufgeklebt werden.
Die Besäum-Maschine schneidet die Platten zu und gleicht ihre Maße an, wobei überschüssiges Holz an den Seiten entfernt wird.
Industrielle Schleifmaschinen kalibrieren die Rohplatten und bereiten sie für die nachfolgenden Arbeitsschritte vor. Mit feinem Schleifpapier glätten sie Oberflächen aus Schälfurnier, HDF oder edlem Furnier und sorgen so für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Ein erfahrener Fachmann kontrolliert die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten und überprüft die Gesamtqualität, bevor die Ware verpackt und an den Auftraggeber versandt wird.
Ipa 4.0
Industrie 4.0 steht für die Integration fortschrittlicher digitaler Technologien mit dem Ziel, die Produktivität zu optimieren, die Effizienz zu steigern und die Flexibilität industrieller Abläufe zu erhöhen.
Diese Revolution ermöglicht es uns, jede einzelne Platte nachzuverfolgen und dabei die Herkunft der Materialien, die Verarbeitungsdaten und die beteiligten Abteilungen zu überwachen – mit Echtzeitdaten, die das Zusammenspiel zwischen Maschinen und Produktionsablauf optimieren.
Dieser Prozess hat dank der Zusammenarbeit zwischen Management und Mitarbeitern die Eigenverantwortung und die Produktionseffizienz gesteigert und damit unsere Arbeitsweise grundlegend verändert.
5 Maschinen mit Industrie-4.0-Technologie
35.498 Produktionsdaten, die im Jahr 2024 an das ERP-System übermittelt wurden